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Jahreserstesprüche:
 
Quellen: Gipfelbücher vor Ort oder im Archiv des SBB, entdeckt und aufgeschrieben von Kristina Rohde, einige von Gerald Krug und Alexander Marg, Zusammenstellung größtenteils Kristina Rohde im Jahr 2005      

In der Sächsischen Schweiz ist es traditionell üblich, anläßlich einer Jahresersten (erste Besteigung im Jahr) einen Spruch im Gipfelbuch zu hinterlassen. Das Spektrum reicht dabei von heiter-sinnlos bis hin zu politisch-ernst. Diese Sammlung zeigt eine Auswahl dieser Sprüche.

Adventsspitze:
Gipfelbuchseiten auswechseln: das ist der neudeutsche Opportunismus. (zum Thema Deckblatt DDR -> SBB)

Kleene Steene
grosse Steene
müde Beene
Aussicht keene.


Auerhahn:
1991:
Der Auerhahn, der Auerhahn,
der sieht mich ziemlich sauer an,
das macht mir nichts, weil ich jetzt penne,
und zwar mit seiner Auerhenne.
1992:
Erfreu dich am Gipfel, nicht nur am Spiegelbild des Berges in der Pfütze.
1993:
Seid furchtbar und wehret Euch!
1994:
Und sei er noch so dick
einmal reißt der Strick
das soll doch nicht heißen,
daß gleich alle Stricke reißen
nein – im Gegenteil:
mancher Strick bleibt heil!
1995:
Die über Nacht sich umbenennen
zu jeder Sache sich bekennen,
das sind die Künstler dieser Welt,
man könnte sie auch Lumpen nennen!
1996:
Bergsteigen macht das Leben nicht leichter, aber es hilft, es besser zu ertragen!
1997:
Vollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die der Menschen.


Bahnhofswächter
1987:
Wenn Bergsteiger so viel Pech hätten, wie sie Glück hatten, gäb´s keine mehr!
1988:
Des Sammlers Glück ist erst vollkommen
kann er die Jahreserste noch bekommen!


Gefährlich leben ist fruchtbar leben; baut Eure Häuser am Vesuv!


Bärfangkanzel
1989:
In diesem alten Gipfelbuch
gibt´s dieses Jahr mal keinen Spruch!
1997:
Was die Natur nicht offenbart, das zwingst du ihr nicht ab mit Hebeln und Schrauben.
1998:
Die Güte des Herrn ist, daß wir nicht garaus sind. Sein Erbarmen hört niemals auf.


Baustein
17.Januar 2007
Wir haben keine Angst vorm Sterben, wir wollen bloß nicht dabei sein, wenn es passiert


Bergfreundschaftskegel
1972:
Die Dummen begehen immer die gleichen Torheiten, die Klugen immer neue!
1975:
Die Welt ist so schön und wert, daß man um sie kämpft.
1976:
Freiheit ist eine Geisteshaltung.
1979:
Schenkst du kein Vertrauen, so findest du auch kein Vertrauen!
1984:
Eine die will ich Euch nennen
von der Berge reicher Gaben
es ist das fröhliche Erkennen:
Sein ist immer mehr als Haben.
1989:
Lächeln ist die charmanteste Art, dem Feind die Zähne zu zeigen.
1991:
Der Mensch ist gar schnell zerschellt,
auch wenn er von der Quacke fällt.
1995:
Ein Hoch auf Dietrich Hasse – dem Erschließer der schönsten und meistbegangenen Wege der Sächsischen Schweiz. Kommentar: „?????“
1996:
Klettern ist doch das Schönste.


Bewachsene Spitze
1.1.99:
Und wenn einmal reißt Dein morsches Seil,
dann ruf zum Abschied noch einmal: BERG HEIL!


Blaues Horn
1986:
Der Mut des Steigenden
und des Sichernden Standhaftigkeit .
einer ist immer des anderen
Fortschritt und Halt
1987:
Vom stillen Gipfel
sind braune Fichten zu sehn,
es ist zu wünschen
daß bald wieder saubere Lüfte wehn.
1988:
Wenn du keine Chance hast, kannst du keine vertun!
1991:
Nun ist die Welt so groß und weit und voller Bergeshöhn,
doch hier bei uns im Elbetal, da ist´s besonders schön.
1996:
Vier gute Dinge sind in der Welt,
altes Holz, um damit Feuer zu machen,
alter Wein, um ihn am Feuer zu trinken, alte Bücher, um darin zu lesen,
und alte Freunde, um ihnen zu vertrauen!
1998:
Du sollst stets wie an einem Berge leben!
1999:
Schnaps und Wein, das muß sein
Bier vom Faß, das macht Spaß,
auf dem Wege dann ein Sporn, Sturz nach vorn,
so entsteht ein Blaues Horn!


Chinesischer Turm
1987:
Lieber einen Chinesen besiegen,
als blau daheim im Bett zu liegen.
(Hingeschrieben 1.1.1986 – Bemerkung eines anderen: Bei der Festlegung des Jahres wart ihr wohl doch blau)

Ein Mensch bemerkt mit bitt´rem Zorn
daß keine Rose ohne Dorn
doch muß ihn noch viel mehr erbosen,
daß sehr viele Dornen ohne Rosen!


Domwächter
12.3.1999:
Hab keine Zweifel an dem,der Dir sagt, er hat Angst, aber hab´ Angst vor dem, der Dir sagt, er hat keine Zweifel.


Dreiwinkelgrundturm
1959:
Man muß die Freude im Himmel, bei den Bäumen und Blumen suchen, überall blühen Blumen für den, der sie nur sehen will!
1964:
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit!
1974:
Furchtlos im Wagen (Trabi?)
standhaft im Leid
treu unseren Bergen
zu jeder Zeit.
1976:
An der Größe der Berge erkennen wir das Lächerliche unseren Handelns.
1978:
Berg Heil allen Kletterern, besonders den Anfängern!
1981:
Bei Regen, Schnee und Sonnenschein
zieht´s mich zu den Bergen mein.
1985:
Drum Bergeswelt und Wiesental, das neue Jahr mag´s bringen,
daß ich von mancher Gipfelruh mein Berg Heil laß erklingen.
1987:
Bergeswelten unerschaffen in Unvergänglichkeit, mit euch ist die Ewigkeit.
1989:
Nur wer die Einsamkeit kennt, liebt auch die Freiheit!
1993:
Du sollst die Berge nicht mit Ruhm entehren, du sollst nach ihrer Substanz suchen.
1997:
Große Gipfel, verzeiht den,
die auf euch ohne Seil gehn.


Dürrebielewächter, Hinterer
1.1.99:
Für den Optimisten ist das Glas halb voll, für den Pessimisten halbleer,
und der Realist verdrückt sich beizeiten, damit er es nicht abwaschen muß!


Dürrebielewächter, Vorderer


01.01.99, 01:01 Uhr:
Wenn der Bleistift hinunterfällt,
hat man sich umsonst gequält.


Edelweißturm, Kleiner
1988:
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
1989:
Und die Berge bleiben uns doch!
3.10.1990:
Berg Heil, Deutschland!


Eliska (Adrspach)
22.5.1999:
Gefangene Vögel singen von Freiheit, freie Vögel fliegen.


Euklid
1.4.2004
In jeden Chaos ist irgendwo Ordnung, aber ich weiß nicht wo
Falkenturm
1.1.99
Im Falle eines Falles ist gut fallen alles!


Fensterturm
1953:
Gelobt sei, was hart macht!
1954:
Auf den Bergen wohnt die Freiheit, wohnt das Licht.
1955:
In Sonnennähe möcht´ ich stehn –
denn all mein Sehnen gilt den lichten Höhn.
dem Berg, der im Lawinendonner dröhnt
Dem Lied, das leis im Gipfelglück ertönt!
1960:
Die Berge sind stumme Meister – und machen schweigsame Gesellen.
1966:
Die Jahre vergehen,
doch unsere Berge bleiben bestehen.
1975:
Härte dich ab, wenn dies am Schwersten fällt!
1976:
Mancher, der nach Höhen strebt,
entsetzlich doch am Boden klebt!
1977:
Wir wollen frei sein, wie unsre Väter waren.
1988:
Verhasst ist manchem der Hahn,
der kündigt des Morgens Nahn,
doch ob ihr ihn auch tötet,
es kommt doch die Morgenröte.
1989:
Die Macht der Wahrheit lässt die Macht ohne Wahrheit bröckeln.
1991:
Wer vergisst, was gut war, wird böse,
wer vergisst, was schlecht war, wird dumm.
1992:
Deutschland vergeht – die Berge nicht.
1993:
Bei –13°C und Sonne in diesen Ritzen
kamen auch wir ganz schön in´s Schwitzen.
1995:
(Nur) in brüchigem Gestein ist bei oder vorübergehend nach Regen das Klettern nicht gestattet. (4.3. Sächsische Kletterregeln)
1998:
Auch wir sind Teile der Natur.
2000:
Die Zeit ist nur der Maßstab, den wir an den Lauf der Dinge legen.
Aufruhr im Universum,
ein Gespenst geht um,
das Millennium.
Jetzt ist hier zu lesen, es sind zwei Bergfreunde gewesen.
Frühlingswand
1972:
Wir wollen Tage haben, an denen wir am Morgen den Lohn des Abends noch nicht kennen.
1978:
Wer erfolgreich sein will, muss zu Beginn die richtigen fragen stellen.
1991:
Alles für unser deutsches Vaterland!
1995:
Wirklich oben ist man nie.
1997:
Steh ich am Berg, ist für mich Sonnentag
wie auch das Spiel des Lichtes sei,
wenn ich zum Berg meine Liebe trag,
fühl ich mich glücklich, froh und frei.
Frauentag 1997:
Als Gott das Weib erfand, beging er seinen größten Fehler.
2000:
Es schläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
die ganze Welt hebt an zu singen,
findest du das Zauberwort.


Ganskopf
Seien wir doch mal ehrlich,
Leben ist immer lebensgefährlich.
1986:
Alle haben den gleichen Himmel,
aber nicht alle den gleichen Horizont.
1989:
Der Weg zum Gipfel ist wie der Weg zu sich selbst – ein Alleingang.


Gansriff
1986:
Wer aus dem Rahmen fällt, muss vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.


Haben den Gipfel erklommen im trüben Monat März,
und konnten kaum fassen, wir waren hier oben zuerst.


Gansscheibe
Fuchs sein bedeutet nicht bloß Schwanz haben.

1988:
Diese tschechischen Sportfreunde sollte man bestrafen! Sie klettern mit Magnesium!

Blauer Himmel, Sonnenschein
so muß eine Jahreserste sein.
Heil denen, die bei Schnee und Wind
am Fels die Jahresersten sind.


Gansturm
1987:
Nicht immer siegt, wer mutig wagt,
doch stets verliert, der feig verzagt.
1990:
Lebet wohl ihr glatten Säle
glatte Männer, glatte Frauen
auf die Berge will ich steigen
lachend auf euch niederschauen.
1994:
Ob Gansriff, Ganskopf, Gänseei
-springst Du runter – ist´s vorbei


Goldsteighorn
1943:
Die Tiefe ruft
Wald rauscht herein,
unsterblich wächst uns Heimat ein.
1954:
Meine größte Freude ist auf den Bergen!
Sonnenwende 1954:
Kannst du nicht wie ein Adler aufwärtssteigen, so steige langsam Schritt für Schritt bergan;
Nur dem soll die Welt zu Füßen liegen, der den Gipfel mit Mühe gewann!
1962:
Nicht was du bist, bestimmt den Wert,
wie du bist, ist, was dich ehrt.
1967:
Wenn wir auf dem Gipfel steh´n
und ins Tal herniederseh´n,
leuchtet unser Blick...
1977:
Hier ist Frieden – hier ist Stille
hier versinkt des Menschen Wille.
1982:
Wenn du dir alles unterwerfen willst, unterwirf dich deiner Vernunft.
1983:
Wo es sich um Atomwaffen handelt, kann kein Volk seinem Gegner sagen: „Nun wollen wir miteinander Selbstmord begehen, indem wir die Erde vernichten“:
1986:
Dem Ersten gebührt der Ruhm, haben es die Nachfolger auch besser gemacht.
1987:
Was ich weiß, macht mir nicht heiß.
1990:
Nie wieder SED-Sozialismus. „Aber vielleicht CDU-Marktwirtschaft“ „Du Nuß“
1999:
An dem Golde hängt doch, nach dem Golde drängt doch alles, ach, wir Armen.
2000:
Leben ist Risiko, mehr Risiko ist mehr Leben.


Goldstein
1956:
Besteige die Berge wann Du willst,
aber vergesse nie, daß ein einziger unbedachter Schritt
das Glück eines ganzen Lebens zerstören kann.
1957:
Wohl fand ich oft, was Aug und Ohr ergötzten,
doch nie was meine Berge mir ersetzten.
1958:
Unversiegtes Rauschen in der Bergeswelt
dir vermag zu lauschen nur wer ungesellt.
1960:
Viele stürmen heut´die Höhn nach eigenen Sportbegriffen.
Der Fels wird jedoch kaum gesehn, geschweige denn begriffen.
1967:
Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch den Pfeil seiner Sehnsucht nicht mehr über den Menschen hinaus wirft!
Und wehe! Wenn die Sehne seines Bogens verlernt hat zu schwirren! (Nietzsche)
1968:
Wenn ihr das angenehme verachtet und das weiche Bett,
und von allem Weichlichen euch nicht weit genug betten könnt,
das ist der Ursprung der Tugend!(Nietzsche)
1970:
Sich in diese Welt als in etwas Unabänderliches zu fügen,
heißt feige unter die allerschöpflichste Knechtschaft sich beugen,
heißt den Gott in uns mit eigenen Händen zu ersticken!
1974:
Wir gehen hellen Blickes
in den Winter hinein
mit dem Gedanken:
Nicht, daß die Stürme
an uns vorübergehen mögen,
sondern daß wir sie bestehen.
1976:
Sieh auch das Leben in den Tälern an–erst dann begreifst Du ganz die Majestät der Gipfel.
1978:
Die Jugend ist die Zeit,
Weisheit zu lernen,
das Alter die Zeit,
sie auszuüben.
1979:
Das Klettern ist der Erde schönster Sport,
und wird es bleiben fort und fort.
1981:
Wer zur Quelle will, muß gegen den Strom schwimmen!
1982:
Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit
1983:
Auf ein Neues!
1985:
Wir grüßen die „Separate Realität“ und wünschen allen Bergkameraden ein glückliches Jahr!
1986:
Das Ziel sucht den Pfeil...
1987(!):
Die Saurier sind ausgestorben, weil sie zuviel „Panzer“ und zuwenig „Gehirn“ hatten!
1989(!):
Über Spanien lacht die Sonne, über die DDR die ganze Welt!!!
1988:
Ich kann meine Träume nicht vertagen, ich schulde ihnen noch mein Leben.
1992:
Power from the Eastside!


Gratwand
Die Berge machen das Leben nicht leichter, sie helfen nur, es zu ertragen.
7.10.1990:
Es lebe die DDR im 41. Jahr ihres Vergehens!


Es ist nun so auf dieser Welt,
das Leichte steigt, das Schwere fällt.


Großlitzner
1942:
Nur für die Berge leben soll unsere Losung sein.
1944:
Wie sich die Welt auch ändern mag in ihrem Leben und streben –
Bergvolk und grüne Bergeswelt haben ewiges Leben.
1952:
Auf den Bergen wohnt die Freiheit, auf den Bergen wohnt das Recht.
1952 zum Zweiten:
Erst eine lange und breite Erklärung, obige Jahreserste sei ungültig, da bereits um 23:30 Uhr einer auf dem Gipfel war. Dem folgt wieder die Erklärung der ersten Seilschaft: Ja, aber der letzte Nachsteiger war erst 00:10 Uhr oben!
„Der Berg kann sich nicht erhöhen, aber der Menschen Seele erhebt sich auch unter Rückschlägen..“
1955:
Wie kann ich sagen, was mich ganz erfüllt,
ich trag in mir der Berge lichten Schein
und dieses Leuchten alles in mir stillt,
es ist ein Gottesgeschenk für´s Erdendasein!
Steig ich zu Berg, ist für mich Sonnentag,
wenn ich zum Berg meine Liebe trag´,
wie auch das Spiel des Lichtes sei, fühl ich mich glücklich, froh und frei.
1957:
Drum lasset Euch sagen in Sturm und in Not:
den Bergen die Treue ist unser Gebot!
1961:
Die Tat ist alles, nichts der Ruhm!
1965(!):
Korrigiertes Deckblatt: Unser Sport dient dem Frieden. der Gesundheit und der Wiedervereinigung Deutschlands.
1967:
Was uns das Jahr auch bringen mag –
Gesegnet sei ein jeder Tag,
wo gute Freunde bei uns weilen
und unsere Freude mit uns teilen.
1969:
Nimmermehr geht jemals verloren,
was Erleben war am Berg,
immer wieder wird neu geboren
drängt zu Taten und zum Werk.
1973:
Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein,
das allerschönste Stück davon ist meine Heimat mein.
1985:
Je näher uns der Horizont, desto näher scheint uns der Staub, in dem wir stehen.
1986:
Schwer ist der Kampf an schroffen Zinnen, keiner zwingt die Wand allein,
willst Du erfolgreich sein im Leben, so müssen Freunde bei Dir sein.
1990:
Wenn Schnee und Eis die Wände glätten,
dann ist Winter, woll´n wir wetten!
1992:
Die Pflicht zu dulden gibt uns das Recht zu wissen.


Hallenstein
März 1989 (!):
Wer mit offenen Augen das Sterben sieht, weiß, daß man nicht zur Urne geht.
(ohne Namen)


Heini
8.1.2000
Ehre sei Gott in der Höhe,
er hat die Berge so hochgestellt
und tat damit seine Weisheit kund,
damit nicht jeder Lumpenhund,
mit denen die Täler so reichlich gesegnet,
dem Kletterer hier oben begegnet.


Heringsgrundturm
Es gibt ein kostbar teures Pfand
- nur wenigen zu eigen,
des Seilgefährten Herz und Hand
- mag auch die Zunge schweigen.


Heringstein
1990:
Als Kreuzung zwischen Mensch und Affen
Hat Gott den Kletterer erschaffen.
1991:
Das Muß ist hart, beim Muß kann man sehen, wie´s inwendig steht. Denn willkürlich leben kann jeder.
1992:
Allen Bergfreunden ein gesundes Jahr und schöne Erlebnisse!
1994:
Du sollst die Berge nicht erklären, du sollst nach ihrer Seele suchen.


Heringsteinkegel
1957:
Warum sind die Berge so hoch gestellt?
Damit nicht jeder Lumpenhund
Mit denen die Täler so reich gesegnet
Dem fröhlichen Wanderer hier oben begegnet.
1958:
Nicht immer siegt, wer kühn gewagt. Doch stets verliert, wer oft verzagt.
1962:
Aber das Glück wird mit uns sein, wenn wir mit ungebrochener Zuversicht an den Erfolg glauben!
1965:
Ebenso wie einer beschaffen ist, ist auch sein Ziel, nach dem er strebt.
1967:
Du fragst, was ich zum Gipfel steige,
nach Sinn, nach Zweck und nach dem Ziel
und meine Antwort – sieh ich schweige,
wer spricht vom heiligsten Gefühl.
1969:
Die Strahlen der Sonne
der Fall des Regens,
der Flug des Vogels
der Hauch des Windes
machen vor keiner Grenze halt.
Nur der Mensch scheitert
am eigenen Ungeist.


Herkuleskopf
1986:
Das Klettern und das Singen
das kann man nicht erzwingen,
da muß man eben springen.
1989:
Wir rüsten ab- der Wald ist schon fort.
1994:
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.


Herkulessäule, Kleine
Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt.


Herkulesstein, Kleiner
1988:
Der Witz der ganzen Kletterei
ist, daß man selber steigt dabei
und sich nicht schamlos und beschissen
läßt einfach vom Führer hissen.
1991:
Du darfst nicht nur wollen, sondern musst es auch tun.
1994:
Ursprünglich eigenen Sinn laß Dir nicht rauben,
was die Menge glaubt, ist leicht zu glauben!


Hickelturm, Unterer
1965:
Auf den Bergen wohnt die Freiheit!
1968:
Schaue hinab! Und Du bist glücklicher als die, die unten oben sitzen.
1973:
Wer mit ehrlichem Sinn die Berge betritt, dem geben sie mehr, als er bedarf.
1982:
Nicht immer siegt, wer mutig wagt,
doch stets verliert, wer feig verzagt!
1987:
Wenn die Sonn vom Himmel lacht,
zieh‘n wir in der Berge Pracht.
1989:
Meine Liebe ist auf den Bergen!
1991:
Wie gewonnen, so zerronnen.
1992:
Bei Tag wir in der Südwand schwitzen
und abends in der Schänke sitzen.
1994:
Auf dem Gipfel ist die Freiheit, und ich muß zurück ins Tal.
1997:
Auch wir werden um unser Heimatrecht im eigenen Land kämpfen müssen!


Hladka (Adrspach)
1997:
Was uns nicht umbringt, macht uns hart!


Jortanshorn
1944:
Der höchste Reiz der Bergersteigung ist, auf einem Thron allein zu sein.
1947:
Zagend Herz bleibt talumwoben,
auf zum Licht – führt Mut allein.
Wir Bergfreunde darum geloben:
Treu uns selbst – treu dem Gestein.
1949:
Sei mutig im Wagen, verzagt nicht im Leid,
bleib treu Deinen Bergen, treu alle Zeit.
1955:
Neuen Mut zu jedem Kampf und Leid hab´ ich talwärts von der Höh´ getragen.
1961:
Für den wahren Bergsteiger liegt der Lohn der alpinen Tat in ihr selbst, Auszeichnungen dafür lehnt er als eine mit dem innersten Wesen des Bergsteigens unvereinbare Betonung des rein sportlichen ab.
1962:
Der Geist, aus dem wir handeln, ist das Höchste!
1963:
Grauer Fels im Sonnenstrahl
Grüner Wald im engen Tal
Fester Druck der Manneshand
Ewig dein mein Bergesland.
1964:
Hohe Berge halten des Menschen Sinn gefangen und bringen sein Bestes zur Entfaltung.
1972:
Ein neues Jahr – in neues Hoffen
Und wieder nichts eingetroffen – weiter hoffen!
1980:
was uns nicht umbringt, macht uns nur härter!
1981:
Es ist so viel Energie in dieser Welt, als Hoffnung darin ist.
1983:
Ein junger Bergsteiger muss kein schlechter Bergsteiger sein, doch der ältere Bergsteiger ist der Bessere von Beiden.
1988: Ihr Berg´ mein, euch will ich treu stets sein.
1990:
Je höher die Berge, desto schärfer der Wind,
je hübscher die Madln, desto kloaner die Sünd.
1994:
Leute , die nur klettern im Sinn haben, dürfen sich nicht wundern, wenn sie von Laien als Menschen mit affenartigen Verhaltensweisen angesehen werden.
1995:
Oh Brüder, hebt die Gläser hoch, es leb´ die Heimat mein,
der hohe Berg, das tiefe Tal mein Madel und der Wein.


Kampfturm
1942:
Nur für die Berge leben soll unsere Losung sein.
1944:
Ihr Berge seid meine einzige Liebe.
1947:
Und die Berge bleiben uns doch.
1968:
Wieder stehn wir am Gipfel
Entrückt von Raum und Zeit
Unter dir, über Wälder und Wipfel,
schweigt Einsamkeit.
1984:
Das Bergseil – Richtschnur unseres Handelns.
1997:
Im Kamin geklemmt ganz schlank,
oben kein Nationalparkwächter–Gott sei Dank!
30.10.1998:
Ein Stein reicht. (A. Einstein)
1999:
Jeder Berg MEIN KAMPF.


Kampfturmwächter
1989:
Es genügt nicht, keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein, sie zu verwirklichen.
1991:
Deutschland einig Vaterland.
1993:
Geschlechter kommen und gehen
Nur die Berge, die bleiben ewig bestehen.
1996:
Wir haben uns die Natur von unseren Kindern nur geborgt. (Aber von zurückgeben hat keiner was gesagt.) (<- sehr geistreich!)


Kathinkaturm
1956:
Die Berge sind stumme Meister und machen schweigsame Gesellen.
1961:
Grau schleicht der Negel durch´s öde Tal,
doch unsere Berge trifft früh der erste – und abends der letzte Sonnenstrahl.
Deshalb haben Menschen, die die Sprache der Berge verstehn,
auch die Kraft, furchtlos durch den Nebel zu gehen.
1965:
Nicht nur der Berg allein,
auch der Weg soll Dir Erlebnis sein!
1966:
Merkt auf, wir grüßen Berg und Tal...
1973:
Unsere Bergwelt ist frei von Lüge und Heuchelei,
auch darin liegt ihre unendliche Größe.
1986:
Nur tote Fische schwimmen stromab.
1989:
Froh durch das Leben wandre
sprich wahr, überleg nicht lang,
verlaß dich nie auf andre
erwarte niemals Dank.
1990:
Aus dem Tale steigt der weiße Nebel wunderbar.
1991:
Uns fällt kein Spruch ein: „Hurra Deutschland!“
1993:
Beim sächsischen Klettern heiligt der Zweck die Mittel.
1994:
Es gibt nichts schönres für den Geist
als ein Kletterseil, was reißt
dies sprach der Alpinist
dem Gefahr Vergnügen ist
und da hüpft er über den höchsten Stamm
und da kriecht er durch die tiefste Klamm
bis er endlich runterfliegt
und dann ruft er noch vergnügt
als sein letztes Wort:
„Dies ist doch ein gesunder Sport!“
1995:
Die wenigste Zeit hat man im Ruhestand.
1996:
Auch beim Klettern schützt Alter vor Torheit nicht.
1997:
Daran erkenn ich den gelehrten Herrn,
was ihr nicht faßt, das steht euch weiter fern,
was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, zählet nicht
was ihr nicht wäget, meint ihr, habe kein Gewicht.
1998:
Der stärkste Muskel beim Klettern ist die Psyche.
1999:
Nicht die Form der Berührung mit den Bergen ist maßgebend, sonderndie Gesinnung.
20.6.1999.
„Liebe Kathinka, willst du meine Frau werden?“ „Wenn du auch unbegabte Kletterinnen lieben möchtest, dann JA!“
2000:
Da war die Überraschung groß –
Dieses Jahr war noch gar nichts los.


Kiebitz
1.1.99:
Ein Kletterer ist schnell zerschellt,
auch wenn er nur vom Kiebitz fällt!

Klingermassiv
1.1.2000:
Man lebt nur einmal. Ausruhen kann man auch, wenn man tot ist.

Krampus
1985(!):
Selbst ein Hund kann gehen, wohin er will!
1991:
Ach das liebe Gleichgewicht,
wenn man´s braucht, dann hat man´s nicht!
1995:
Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun, als nur ihre Pflicht.
1996:
Glück läßt sich finden, halten ist Kunst.


Lärmchenturm
1991:
Als ich hier vorbeigehascht
war ich ganz schön überrascht
´91 der Erste zu sein
und mir fiel kein Spruch gleich ein.


Leichte Zacke
Riesig sind die Berge
und wir sind nur die Zwerge.


Lilienstein - Westecke
8.1.2000
Lieber vom Fels zertrümmert
als von der Frau verkümmert.


Liliensteinnadel
1.1.2005
Gott ist flüssig, laßt und beten (trinken)


Liliensteinwächter
8.1.2000:
Sauf bis Dir die Naseglüht
Rot wie ein Karfunkel
Damit Du eine Leuchte hast
in des Daseins Dunkel.


Lorenzstein, Großer
1992:
Es ist leichter, ein guter Kletterer zu werden, als ein alter.
13.8.1994:
33 Jahre danach!
Was uns blieb, war das „Leben in den kleinen Felsen“ – wollen wir nie vergessen, daß sie uns Zuflucht waren in trüber Zeit.


Lorenzstein, Kleiner
1986:
Das Können ist des Dürfens Maß.


Lorenzsteinnadel
Die verstehen nur sehr wenig, die nur verstehen, was sich klären läßt.
1988:
Ist auch der Fels noch grau in grau,
uns hebt´s hinweg von Bier und Frau!
1990:
Ob im Sommer beim Klettern
ob im Winter beim Brettern
die Alte wird immer wettern!


Lößnitzturm
Der Berg ist ernst,
und in des Menschen Schicksal greift er ein,
doch wenn Du seine herbe Sprache lernst,
fühlst Du die Ewigkeit im Stein.

1965:
Es ziehen die Nebel durch´s blühende Tal,
laßt ziehen das graue Gewimmel!
Es leuchten die Berge im Sonnenstrahl
und weisen die Pfade zum Himmel!
1966(!):
Mag sich die Menschheit auch in Tyrannenklauen winden,
wir werden von den Bergen der Freiheit recht verkünden!
1983:
Brüder der Berge, auf in die Berge gegangen,
sie zu bewahren sei unser einzig Verlangen!
1997:
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen.


Meilerstein
1965:
Sonne, leuchtet mir in´s Herz hinein.
Wind, verweht mir Sorgen und Beschwerden.
Tiefre Wonne weiß ich nicht auf Erden
Als im Weiten unterwegs zu sein.
1966:
Es gibt Menschen, die das Bergsteigen ablehnen, weil es gefährlich ist. Es ist gefährlich, aber es gibt im Leben nichts, das wert wäre zu tun, ohne ein gewisses Risiko in sich zu haben.
1968:
Im Höherstreben die Welt erleben,
Im Bergbezwingen das All erringen,
den Feuergeist kühlen –
(C2H5OH?) Gottesnähe fühlen!
Und danken still –
Das ist unser Ziel.
1972:
Hier ist Fried, hier ist Stille
Hier versinkt des Menschen Wille
Vor der mächtigen Natur.
1976:
Fragt man mich, wie der Bergsteiger sein soll, so möchte ich sagen, er müsse wahrhaft sein, vornehm und bescheiden.
1978:
Wer rückwärts sieht,
gibt sich verloren.
Wer aufwärts will,
muß voraus schau´n!
1983:
Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
und uns nicht trennen in Not noch in Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie es die Väter waren,
eher den Tod als in Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht des Menschen.
1986:
Mit langem Schritt und krummem Knie
Kommst Du bergan und weißt nicht wie.
1987:
Das Können ist des Dürfens Maß!
(Wer´s übergeht, verliert den Spaß)
26.5.90:
John Bird with the best fight-boots of the world from the German „Bundeswehr“. Good luck for the next profi-climbers.
1997:
Eisverkrustet auch wir...
19.5.97:
Ich bin hier gewesen,
das kann jeder lesen.
Durch den Schinderkamin
Ei war das schien.


Michaeligstagstein
1989(!):
Aus grauer Städte Mauern - ziehen wir bald in die Welt.


Neurathener Felsentor
5.1.2009
Klettern ist ein ständiger Kampf gegen das Gewicht


Ochelspitze
In einer gar so schlechten Lage
heißt es besonders aufzupassen.
Steht Dir das Wasser bis zum Halse
darfst Du den Kopf nicht hängenlassen.
Wenn einer, der mit Mühe kaum geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vöglein wär, so irrt der sich sehr.


Pascher
15.1.00:
Man muß die Welt nicht verstehen, man muß sich nur darin zurecht finden.


Pechofenscheibe
1987:
Manche glauben, die Welt durch den Sucher ihrer Kamera entdecken zu können und haben doch nur schwarz-weiße Bilder.
Kommentar: Du hast wohl keine Ahnung, aus schwarz-weißen Fotos die Natur zu erkennen, in bunt braucht man nicht viel Fantasie...
1991:
& Nu?
1992:
Arbeit nein danke, Stütze ja bitte.
1998:
Der Weg ist das Ziel...


Pilzturm
1958:
Solang´auf unseren Bergen
der Freiheit Odem weht
soll unsere Freundschaft dauern
sorgt, daß sie nie vergeht.
1960:
Wer nie auf Bergeshöhn stand,
den Gipfel nie erstrebte,
wer nie ihren Reiz erlebte,
wer immer schlief im Grandhotel,
und niemals auf der Hütte,
der ist kein rechter Berggesell,
paßt nicht in unsere Mitte.
1961:
Wie sich die Welt auch wandeln mag, rastlos im Leben und streben,
Bergvolk und grüne Bergeswelt haben ewiges Leben.
1962:
Der Berg ist ernst
Und in der Menschen Schicksal greift er ein –
Doch wenn du seine herbe Sprache lernst
Hörst du die Ewigkeit im Gestein.
1964:
In den Bergen wohnt die Freiheit
In den Bergen sind wir zu Haus.
1965:
Die Berge sind meine Welt.
1970:
Gewalt löst keine Probleme! Kommentar: Meinst Du die Mauer?
1972:
Öffne Deine Seele in der Bergnatur,
laß sie aufwärts streben über heiliger Flur.
1977:
Es ist egal, was Du in den Bergen tust, viel wichtiger ist, wie Du zu Ihnen stehst.
1982:
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom.
1985:
Werd´ ich zum Augenblicke sagen, verweile doch...
1989:
Eines möchte ich euch nennen
von der Berge reicher Gaben:
es ist das Erkennen:
Sein ist immer mehr als Haben!
1990:
Wer gutes will, sei zuerst gut.
1997:
Was du glaubst, es tun zu können oder es träumst, tue es. In der Kühnheit liegt Kraft.
08.03.1997:
Der Mann im Tal, er träumt vom Berg,
der Kletterer vom Bier,
der eine will gern oben sein,
der andre ist schon hier.
24.5.1997:
Hartnäckig weiter fließt die Zeit,
die Zukunft wird Vergangenheit.
Aus einem großen Reservoir
ins andere wechselt Jahr um Jahr.
1998:
Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tag eine Freude machen könne.
1999:
Wie die „Letzte“, so sei auch die „Erste“ den Pilztürmern ein Ziel!
2000:
Des Sammlers Glück ist erst vollkommen,
kann er die Jahrtausenderste noch bekommen!


Planspitze
1.1.99:
Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!


Popanz
Schöner als die Berge sind nur die Berge.


Das Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.


Welche Pracht liegt Dir zu Füßen,
kannst Du die Aussicht hier genießen.


Richterschluchtkegel
1947:
Steigt nur ohne Zagen, ohne Fragen,
schweigt nur, gegenseitig unvergrollt,
zeigt nur mal in späteren Tagen
ob ihr Falllaub herumgetragen
oder Gold.
1951:
Nicht immer siegt,
wer kühn gewagt,
doch stets versagt,
wer feig verzagt.
1953:
O Du mein Bergesland
O Du mein Heimatland
Dir gilt meines Herzens heiße Liebe.
1960:
Kannst du nicht fliegen wie ein Adler,
so steige schritt für schritt bergan.
Nur dem soll die Welt zu Füßen liegen,
der die Gipfel mit Mühe gewann.
1961:
Die Berge sind schweigsame Lehrer
Und die Bergsteiger schweigsame Schüler.
1962:
Allen Gewalten zum Trotz sich erhalten,
nimmer sich beugen, kräftig sich zeigen.
1964:
Heil Dir, Geselle! Trink aus dem Eiskelch, mit Firnmet gefüllt.
1966:
Ob Band, ob Riß, ob steile Wände,
vertrau aufs Herz, auf Füß und Hände!


Richterschluchtkopf
1984:
Alle Kraft treibt vorwärts in die Weite
zu laben und zu wirken hier und dort
dagegen wogt und kommt von jeder Seite
der Strom der Welt und reißt uns mit sich fort.
1991:
Es gibt kein Glück im eigentlichen Sinn, sondern nur die Fähigkeit, glücklich zu sein.
1993:
Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gegessen, der Fluß vergiftet ist, werden die weißen merken, daß man Geld nicht essen kann.
1996:
Sehnsucht ist alles, haben ist nichts.
1997:
Märzenschnee tut den Fingerkuppen weh,
Märzensonne – Kletterwonne!


Schiefe Zacke
1989:
Nur ein Gefangener, der sich bewegt, merkt seine Ketten.


Schreckensteiner Turm
2.5.1956:
„Auf einer Grenzstreife bestiegen von.... . Es wurde die Feststellung gemacht, daß es sich mit beschlagenen Stiefeln schlecht klettern läßt. Es war mein erster Gipfel.“ „Romane gehören nicht ins Gipfelbuch. „Werdet Mitglied im DTSB“
22.11.1959:
Sehnsucht aber hat ein unendliches Ziel: Es liegt nicht nur in der Unendlichkeit, sondern es ist sie selbst!
1960:
Dein ist mein Herz, o Bergesland, Dir bleib ich treu, mein Leben lang.
1962:
Es blühen die schönsten Blumen dort, wo sich im Kampf des Lebens Linien mit dem Land des Todes schneiden.
1995:
Wird´s besser, wird´s schlimmer? Fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich,
Leben ist immer lebensgefährlich.
1996:
Willst Du immer weiter schweifen
sieh das Gute liegt so nah
Lerne nur das Glück ergreifen
denn das Glück ist immer da.
1997:
Wir frieren wie die Schweine
an Hände, Finger und Beine!
1999:
Bergfreunde sind Schweine!


Schroffer Stein, Vorderer
Von den Steilwänden des Lebens stürzen viel mehr ab als von denen der Berge.

Schwarzschlüchteturm
1946:
Wer sich auf die Berge stellt,
bleibt einsam, bis der Sturm ihn fällt.
1954:
Hoch in den Bergen steh ich nun hier,
umweht von Frische und wohl wird mir.
1965:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der tagtäglich sie erobern muß.
1967:
In Sonnennähe möchte ich stehn
und meine Sehnsucht gilt den lichten Höhn!
1972:
Wenn wir zum Gipfel streben, sind wir der Sonne näher.
1974:
Bergsteigen ist mühsam – aber auf der Höhe stehen schafft Freude!
1975:
Je höher der Weg hinauf führt, desto niedriger wird, was wir zurücklassen.
1976:
Die Berge stehen abseits von der Unrast der Zeit. Das zieht uns zu ihnen.
1996:
Auch Irrtümer führen zur Erkenntnis!
1997:
Dinge, die erreicht werden können, sind es nicht wert, erreicht zu werden!
2000:
Der Kapitalismus hat nicht gesiegt, er ist bloß übrig geblieben!


Schwere Zacke
Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.


Lieber eingebildet ausgehen als ausgebildet eingehen.


Seehorn, Kleines
1986:
Es wird nie darauf ankommen, wie hoch und schwer man steigt, wie weit man reist, sondern darauf, was man von seinen Wegen an Erlebnissen mitbringt.


Sonnenwendstein
Es gibt kein eigentliches Glück, es gibt nur die Fähigkeit, glücklich zu sein.

Überall ist Platz
für einen guten Satz.


Souffleur
1990:
Im Herbst flogen die Vögel gen Süden Was hat uns wohl bewogen
und kommen im Frühjahr zurück, daß wir uns hier hochgezogen?
doch wir mußten die ganze Zeit warten Wir sind jetzt alle oben
aufs erste Gipfelglück: und das ist wohl zu loben!
Kein Berg ist uns zu steil Wir seilen jetzt wieder ab
kein Weib zu geil und das auch nicht zu knapp!
jederzeit ein gutes Seil. Sonst schweben wir über´m Boden
Allen ein kräftiges Berg-Heil! und das ist nicht zu loben!
Auch Sachsen wird wachsen. Wir fahr´n dann wieder heim
- FEIN!






Spitzes Horn, Kleines
1.5.1962:
Hinauf in meine Berge,
hinauf zu Luft, Licht und Freiheit!
Fort aus dem Tiefland,
macht Platz ihr alle,
gebt uns Raum!
1963:
Hebe deine Augen auf zu den Bergen, von denen dir Hilfe kommt!
1968:
Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.
1972:
Wohl gibt es Ebbe und Flut
doch das Meer bleibt das Meer
und sei es in der Liebe zur Natur...
gibt es Zeiten der Kraftlosigkeit und Erschöpfung
nicht aber ein bleibendes Deplacement(van Gogh)
1981(!):
Denke ich an Deutschland in der Nacht
Bin ich um den Schlaf gebracht.
7.10.1985:
Tag der Diktatur des Proletariats
1986:
Bergsteigen ist eine Gratwanderung zwischen Traum und Wirklichkeit.
1987:
Klettern ist intensiv leben.
1989:
Bergsteigen ist eine Weltanschauung, sie beinhaltet Kameradschaftlichkeit, Naturverbundenheit und Freiheit.
1991:
Von der Höhe des Berges
schaust du das Leben
von der Höhe des Lebens
schaust du die Erinnerung
1994:
Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.


Spitzhübel
6.8.1949:
AUS DEM GRAUEN TÄGLICHEN TAL GESTIEGEN
liegen Wiesen
Und Wälder zu Füßen,
die oft krank und müde sind...


Vom Winde
getriebenen Wolken
folgen
feuchte Augen,
die sich festsaugen
am Horizont,
der von Sehnsucht nach Weite besonnt,
weiße Bastionen
als glänzende Kronen
über blauen Bergen trägt...
Unbewegt,
aus der Tiefe der Zeit
wachsen Felsen der Einsamkeit
zu Türmen,
die Wassern und Stürmen
zum Kampfe bereit
trotzig ihr Haupt erheben...
(Kommentare: „Verkanntes Talent“, „Die Rehlein falten die Zehlein!“)
29.4.1950:
Ein Falkenschrei in freier Luft
Ein Atemzug von Waldesluft
Ein Blümlein blau im Wiesengrund
Das sei mein Genuß zu dieser Stund!


30.7.1950: 14.9.1950:
Vorausbestimmt zur Sternenbahn, nur Abgrund rings und Totenstille,
Was geht Dich Stern das Dunkel an, Vom Pfade wichst du, so war dein Wille.
Roll selig hin durch diese Zeit, Nun Wandrer blicke kalt und klar,
Ihr Elend sei Dir fremd und weit, verloren bist du, denkst du an Gefahr.(Nietzsche)
Der fernsten Welt gehört Dein Schein,
Mitleid soll Sünde für Dich sein.
Nur ein Gebet Dir gilt: Sei rein!


5.9.1954:
Mein Zaukental
In Schandau an der Elbestrand Mein Zaukental so wunderschön
Da liegt ein Talesgrund. Mit Deinen waldbegrünten Höhn
Du Tal wo meine Wiege stand, Ich liebe Dich, ich liebe Dich
Dein denkich jede Stund. Mein schönes Zaukental.(„Zaukenclub“)
1957:
Kameraden am Seil und Kameraden im Leben,
das ist das Ziel, was wir erstreben!


1959.
Öffnet Eure Seelen in der Bergnatur,
laßt sie aufwärts streben über heilige Flur.
1961:
Hohe Berge nehmen des Menschen Sinn gefangen und bringen sein Bestes zur Entfaltung.
1966.
Das alte ist vergangen und ein neues Jahr bricht an
und wieder ziehn uns mächtig in ihren starken Bann
die schönen Heimatberge, die Zinnen schroff und kühn
empor zu stolzen Gipfeln laßt uns aufs neue ziehn..
1968:
Wo das Blau über den Bergen glänzt,
ein grünes Tal die Höhen umgrenzt,
wo Bergsteiger grüßen vom felsigen Rand
dort ist mein Herz, mein Heimatland.
1979:
Du sollst die Berge nicht durch Rekordsucht entweihen, du sollst ihre Seele suchen!

1983:
Auf die Berge will ich steigen,
wo die frommen Hütten stehen,
wo die Brust sich frei erschließt
und die freien Lüfte wehen.


Auf die Berge will ich steigen,
wo die dunklen Tannen ragen
Bäche rauschen, Vögel singen
und die stolzen Wolken jagen.


Lebet wohl, ihr glatten Säle,
Glatte Herren! Glatte Frauen!
Auf die Berge will ich steigen
Lachend auf Euch niederschauen! (H.Heine, „Harzreise“)


18.12.1985:
Hier saß ich und schlief,
bis der Bergrettungsdienst mich rief.
Vom Ku´damm zum Spitzhübel war´s nur ein kleiner Schritt.
1986:
Füße kalt und Hände klamm,
wenn wir bloß den Gippel ham´.
1987:
Die Idee hat die Welt verändert, der Glaube hat sie uns erhalten.
1993:
Wo über Dir nur Himmel ist, dort ist der Gipfel.
31.5.97:
Die Berge, die du nicht versetzen kannst, mußt du mühevoll erklettern.
1999:
Nur was du hingeben kannst, wirst du wirklich empfangen können.


Sporn
Der bedeutendste Augenblick ist immer der gegenwärtige.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der gerade vor Dir steht.
Der bedeutendste Wert ist immer die Liebe.
Manche, von denen man glaubt,
sie wären gestorben, sind nur verheiratet.
Sehnsucht ist alles, haben ist nichts.


Sumpfporstkegel
1993:
Mittelmäßige Geister verurteilen alles, was ihren Horizont übersteigt.
1996:
Grundgesetz beim Bergsteigen: „Hinauf führt das Wollen, hinunter das Müssen.“
1997:
Mensch Heinz! Das ist doch wohl ein Scherz!
Die Jahreserste auf diesen Turm erst im März!
1999:
Wenn die Gefahr am größten ist...
...steh einfach auf und geh frühstücken!


Thorwalder Turm
27.12.1953:
Mein Felsenreich Ich lieb euch gleich
Vom Schnee so weiß Wie im Sommer so heiß.
1955:
Es gibt nur eine Form des Bergsteigens, die Berechtigung hat: Jene, die das Streben nach Erhebung aus den Niederungen des menschlichen Seins verkörpert.
1956:
Drum will ich, bis ich zu Asche werde, mich dieser schönen Welt erfreun!
31.12.1957:
Laßt uns, eh das Jahr sich neigt,
noch einmal zum Gipfel ziehn,
daß in klarer Höhe schweigt
alles Sorgen, alles Mühn!
1961:
Graue Felsen mit stolzen Zinnen,
dunkle Täler und rauschender Wald,
schöne Heimat, das Lied soll klingen,
Dir zum Gruße es vom Gipfel hallt.
1965:
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
1977:
Härte ist es , die dem Diamanten Glanz verleiht!
1986:
Unser Leben kann nicht immer voller Freude, aber immer voller Liebe sein!
1987:
Wo das Blau über den Bergen glänzt,
wo grünes Tal die Höhen begrenzt,
wo Bergsteiger grüßen von felsigem Band,
dort ist mein Herz, mein Heimatland.
1988:
There are more things in heaven and earth, horatio, than are dreamt off in your philosophy.
3.10.1990:
Guten Tag Nacht Deutschland!
3.11.90:
Oh Himmel du, wir folgen dir, mit fröhlichem Klang und Schritt.
1992:
Unbegreiflich ist die Sehnsucht des Menschen nach dem Berg.
1994:
Wer die Zeit verklagen will, daß so zeitig sie verraucht,
der verklage sich nur selbst, daß er sie nicht zeitig braucht.
1998:
Was verkürzt mir die Zeit? Tätigkeit!
Was macht sie unerträglich lang? Müßiggang!
Was bringt in Schulden? Harren und dulden!
Was macht gewinnen? Nicht lange besinnen!
Was bringt zu Ehren? Sich wehren!
1999:
Schlagt ein die Fässer und laßt es laufen!


Thorwalder Wächter
1954:
Hoch auf dem Berge steh´ ich hier,
umweht von Frische – wie wohl wird mir!
1970:
Bergwelt hat ewigen Bann.
1976:
Die Bergwelt ist die schönste Welt.
1982:
Menschen, die die Berge lieben
sind in tiefster Seele frei.
Sie entschweben leicht dem trüben
alltagsschweren Einerlei. (Goethe)
1986:
Der Mann mit einer neuen Idee ist ein komischer Kauz, bis sich die Idee durchsetzt.


1988:
Der Sicherheitswahn lähmt die Lebensgeister. Deshalb sind wir vom Abenteuer fasziniert wie ein Sträfling von der Freiheit.
1990:
Am Gipfel hoch, wie Alpenglühn
die Sonn herniedersinkt.
Auf daß ab diesem Jahr noch oft
mein Jodler hier und dort erklingt.
1994:
Nie stille steht die Zeit,
der Augenblick entschwebt,
und den Du nicht genutzt
den hast Du nicht gelebt.
1995:
In den Bergen da ist Treue,
in den Bergen da ist Ruh.
Diese gibt mir stets auf´s Neue,
daß ich wiederkommen tu´.
1996:
Es tut nicht gut auf dieser Welt
wenn man auf etwas Hartes fällt.
1997:
Mit drei Worten besiege ich meine Angst: „Du steigst vor!“
1998:
JEDER Weg zum rechten Zwecke
Ist auch recht in jeder Streche.
1999:
Lieber vom Fels zertrümmert
als auf einer Frau verkümmert.


Thorwaldstein
1956:
Meine größte Freude ist auf den Bergen.
1960:
Hier ist Frieden, hier ist Stille,
hier versinkt des Menschen Wille
von der mächtigen Natur.
1966:
Frisch auf, Berggefährten...
20.6.72:
Am 18.6. beim Nachholen Schulter ausgekugelt, OP-Schwester H.Bähr unterwegs eingekugelt. Ihr zum Dank heute frei geklettert, um dies eintragen zu können.
1978:
Auf Bergeshöhn und Wiesenhain, ein neues Jahr beginnt,
auf daß noch manches schöne Jahr mein „Berg heil“ erklingt.
17.6.1978:
Im schönen deutschen Lande!
3.8.1978:
Grüß euch , ihr Berge und Täler!
1982:
Wer langsam geht, geht gut, wer gut geht, kommt weit.
1988:
Um so etwas zu Ende bringen zu können, muß man frei sein; frei von Angst, frei von Frauen und frei von materiellen Wünschen.(Messner)
1989:
Ob Thorwaldstein, ob Everest,
Hauptsache, du bist oben geweßt!
(und schon wieder voll gewest!)
1990:
Allen Bergfreunden viel Glück für die großen Berge der Welt!
1992:
Allen ein ereignisreiches Kletterjahr!
1996:
Villa Fernblick, wie warst du schön,
nun müssen wir ohne Dich in die Ferne sehn!


Totensteiner Nadel
Wer niemals einen Berg bestiegen, grau ist unser Berge Wand,
nie sah der Welten Herrlichkeit, deutsch sind unsre Lieder,
blieb wie ein Klotz im Tale liegen, Berg Heil, Ihr Kletterbrüder!
der tut uns in der Seele leid. Es ist die Härte,
Grün ist unser Elbestrand, die dem Diamanten Glanz verleiht.

Verborgener Turm, Hinterer
1988:
Wer ständig sagt, sein Name sei Hase,
braucht sich nicht zu wundern,
wenn man ihn in die Pfanne haut!
Wer stets nur nach der Sieben schaut,
nicht nach dem Weg daneben,
dem wird im Herzen nie vertraut,
was und die Berge geben.


Waitzdorfer Zinne
Des Kletterns Reize
liegen in der Spreize
die Wege von dem Gantze
sind doch nur Gebranze.


Wartburg
1990:
Bergheil im Jahre der Freiheit anno 1990.
1992:
Allen eine gesunde Rückkehr!
1995:
Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben,
sondern es ist viel, was wir nicht nutzen.
29.7.1995:
Heute: Er und ich, auf und nieder, immer wieder.
1997:
Keiner kann sagen, er bleibe irgendwo für immer. Nur die Berge halten ihren Platz.
1998:
In Gedenken an meinen Opa, Uli und Bichler.
1.1.2000, 04 Uhr
Es gibt nur zwei Dinge, die unendlich sind: Das Weltall und die Dummheit der Menschen. Wobei ich mir bei letzterem nicht mehr so sicher bin.


Weberschluchtstein
Wir brauchen am Fels nicht 5-Sterne-Hotels
um herumzufahrn, keine Autobahn,
wir wissen nicht, was das hier soll,
wir fühlen uns auch ohne wohl.
1973:
Trinkfest und arbeitsscheu
aber den Bergen treu!
29.5.1982:
Gegen die Bergsteigerregeln, aber auf kletternde Weise. S.K. und J.T. aus Weimar
1983(!):
Es gibt vielerlei Grenzen für den Menschen: gedachte und bewachte!
1989:
Was du heute kannst besorgen,
sollst du nicht erst morgen borgen!

Wehlnadel
Sauer macht fröhlich, sagte der Wald. Und lachte sich tot.

Winterbergnadel
1981:
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit. (Vom Grabstein Emanuel Strubichs)
1982:
Immer strebe zum Ganzen, und kannst du selbst kein Ganzes werden, als dienendes Glied schließ an ein Ganzes dich an!
1983:
Lieber einen Sack mehr als einen Weg weniger.


Zauberstab
1974:
Frisch gewagt ist halb gewonnen.
1985:
Wir wollen uns nicht selber loben,
doch waren wir die Ersten hier oben!
1986:
Dort wo der Fels am höchsten ist
gleich unterm Himmelszelt,
dort wo der steile Gipfel grüßt
ja da ist unsere Welt.


Zeichengrundspitze
22.7.1951:
Wer niemals einen Berg bestiegen,
nie sah der Welten herrlich weit,
blieb wie ein Klotz im Tale liegen,
der tut mir in der Seele leid.
Denn von des Schöpfers Macht und Güte
ging ihm kein Schimmer zu Gemüte
1958:
Der Menschheit Würde
ist in Eure Hand gegeben!
Bewahret sie!
Sie fällt mit Euch,
mit Euch wird sie sich heben.
1968:
Nimmer geht jemals verloren
Was Erleben war am Berg –
immer wieder wird es geboren
drängt zu Taten und zum Werk.
1970:
Sonne über Wolken, über Nebeln Licht
Wohl uns, die wir steigen.
Die sich immer neigen
sehn das Leuchten nicht.
Aufwärts das Gesicht!
1971:
Huch ist das kalt
und der Hintern naß
trotzdem macht das Klettern Spaß.
1972:
Je höher wir hinaufsteigen, desto kleiner wird, was wir unten zurücklassen.
1974:
Aufwärts steigen ist mühsam, aber es ist der Weg in die Höhe.
1975:
Empor führt der Weg zum Licht!
1979:
Klettere wo und wann du willst –
aber bedenke, daß ein einziger unbedachter Schritt
das Glück eines Menschenlebens vernichten kann.
1981:
Der Biwaksack ist zerrissen,
der gehört mal wieder gestopft.
Nein, das ist, mußt Du wissen,
meine Nase, die da so tropft.
Wir biwakieren, wir biwakieren
in einer schrecklich steilen Wand.
Wir biwakieren, wir biwakieren
Auf einem fingerbreiten Band.
1984:
Es ist ein großes Glück, wenn man fähig ist, sich zu freuen.
1985:
Gefährlich ist beim Traversieren
Balance oder Halt verlieren,
weil dann trotz bester Sicherung
der Quergang wird zum Pendelschwung.
1990:
Egal welchen Berg man ersteigt, oben wird man immer weiter sehen.
1991:
Am Berg bin ich König, im Tal bin ich Knecht.


Zweifreundespitze
Dumme machen immer denselben Fehler, Kluge immer neue!


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